Handys, Laptops und Akkus im Büro sicher laden
Smartphones, Laptops, Tablets, Funkgeräte, E-Scooter: In Unternehmen werden täglich unzählige Lithium-Ionen-Akkus geladen. Meist geht das gut – aber wenn nicht, entwickelt sich ein Brand oft sehr schnell.
Warum Lithium-Akkus ein Risiko sein können
Lithium-Ionen-Akkus speichern viel Energie auf kleinem Raum. Wird ein Akku beschädigt, überladen oder überhitzt, kann es zum sogenannten thermischen Durchgehen kommen: Der Akku erhitzt sich selbst immer weiter, gast aus und kann in Brand geraten. Typische Auslöser sind mechanische Schäden, minderwertige Ladegeräte und Wärmestau.
Sieben Regeln für sicheres Laden im Büro
- Originale oder geprüfte Ladegeräte verwenden
- Nicht auf Papierstapeln, Polstern oder unter Jacken laden
- Feste Ladeplätze einrichten – auf einer feuerfesten Unterlage
- Beschädigte, aufgeblähte oder ungewöhnlich heiße Akkus sofort aussortieren
- Größere Ladestationen (z. B. für Tablets oder Funkgeräte) nicht unbeaufsichtigt über Nacht betreiben, wenn es sich vermeiden lässt
- Mehrfachsteckdosen nicht überlasten
- Geeignete Löschmittel bereithalten – es gibt spezielle Feuerlöscher für Lithium-Brände
Der feste Ladeplatz
Ein definierter Ladeplatz auf einer feuerfesten Unterlage ist eine einfache Maßnahme mit großer Wirkung: Alle wissen, wo geladen wird, der Platz ist frei von brennbarem Material, und bei einer Begehung ist er schnell kontrolliert. Für Ladestationen mit vielen Geräten lohnt sich eine größere Unterlage.
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